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Der Mensch ist seinem Wesen und seiner Bestimmung nach Bürger
zweier Welten: einer übersinnlich-geistigen und der irdisch-natürlichen.
Während des Lebens auf Erden kann er seinen himmlischen Ursprung
vergessen und dadurch zum Glied nur der vergänglichen Welt
werden.
Durch Religion verbindet sich der Mensch im Leben zwischen Geburt
und Tod in aktiver Weise wieder mit der Welt seines Ursprungs.
Christus ist der Schöpfer der Welt, der sichtbaren und der
unsichtbaren (Johannes-Evangelium). Er ist in Jesus von Nazareth
Mensch geworden und hat durch sein Leben, durch Leiden, Tod und
Auferstehung die Menschheit vor dem Untergang in einem nur äußerlich-materialistischen
Leben errettet ("erlöst"). Seither kann der einzelne
bewusst Christus suchende Mensch ihn finden. Durch ihn empfängt
er ein neues Leben, ja, sein künftiges Fortbestehen.
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