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Unter dem Oberthema "überkonfessionelles Christentum
- Im Dialog" wird sich das Priesterseminar in Hamburg an drei
Festtagen der Öffentlichkeit vorstellen. Es geht uns darum,
bei klarer Markierung der eigenen Position - Notwendigkeit
der Christengemeinschaft, öffentliches Eintreten für die
Anthroposophie - unsere Sache so zu vertreten, dass wir aus der
vielleicht auch durch uns selber enstandenen "splendid isolation"
herauskommen.
Kann die Christengemeinschaft etwas zur positiven Entwicklung unserer
Zivil-Gesellschaft beitragen über den gewiss wirksamen kultischen
Strom hinaus? Wie finden wir Wege, mit anderen Christen und
engagierten Zeitgenossen an Themen und Projekten zu arbeiten, die
für alle Menschen relevant sind, weil sie alle Menschen betreffen?
Einige der heute aktuellen Themen haben wir versucht, in den Workshops
aufzugreifen, wo in der Regel einer unserer Dozenten in einen Dialog
mit einem Vertreter des öffentlichen Lebens treten wird, der
sachlich kompetent, dialogfähig und gesprächsbereit ist.
Gelingt es im Interesse der alle Menschen betreffende Probleme
und Aufgaben, eine "Koalition der positiven Kräfte"
zustandezubringen und dabei von unserer Seite die individualisierten
Anstöße aus der Anthroposophie und aus erneuertem Christentum
fruchtbar zu machen?
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