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In der Bibel taucht der Begriff „Liebe“ nicht sehr häufig auf. Im Neuen Testament finden wir Aussagen über die Liebe zu Gott, die Liebe Christi zu seinen Jüngern und den Menschen, die Liebe der Menschen zueinander.
Der heutige Mensch begegnet allem skeptisch, was mit moralischem Anspruch von ihm verlangt wird. Paulus beschreibt im 1. Korintherbrief (13. Kapitel) einen konkreten Übungsweg, der uns zum liebevollen Zusammenarbeiten führen kann. Rudolf Steiner bezieht sich in seinen Ausführungen auch auf das Evangelienwort „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Mt 25,40). An anderer Stelle spricht er von der Notwendigkeit, „wach zu werden am Geistig-Seelischen des Anderen“.
Verbirgt sich hinter dem erst mit dem Neuen Testament entstandenen griechischen Wort für Liebe „agape“ noch etwas, was uns nach 2000 Jahren für unsere Zukunft Herausforderung sein kann? Wenn ja, auf was müssen wir schauen, welche Fähigkeiten können wir entwickeln, um dieser Herausforderung gerecht zu werden?
Erich Colsman | geboren am 29.3.1942 in Langenberg im Rheinland. Nach Abitur, kaufmännischer Lehre und Betriebswirtschaftsstudium mit 27 Jahren Übernahme der Geschäftsführung in einem produzierenden Textilunternehmen in Wuppertal. Neben der Tätigkeit im eigenen Unternehmen Mitwirkung in Verbänden und Bildungseinrichtungen der Textilwirtschaft. Seit 1989 ehrenamtliche Mitarbeit in der Christengemeinschaft. Mitglied des wirtschaftlichen Beirats des Priesterseminars Hamburg seit 2003. Im Frühjahr 2006 Berufung in die Seminarleitung.
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