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„Power without love is reckless and abusive, and love without power is sentimental and anemic.“
(Macht ohne Liebe nimmt keine Rücksicht und missbraucht, und Liebe ohne Macht ist sentimental und blutleer.) Martin Luther King Jr.
Oft werden Liebe und Macht als Gegensätze erlebt, als müsste man die Macht meiden, wenn man liebevoll sein will, oder sich nicht um die Liebe kümmern, wenn man Macht entfalten möchte. Wenn wir uns einer dieser beiden Kräfte einseitig hingeben, erweist sie sich als degenerativ. Es gibt keine optimale Mischung von Liebe und Macht; vielmehr geht es darum, den Wandel zwischen den beiden zu bewältigen. Dann ergänzen sie sich zu einem höheren Potential.
Deborah Ravetz hat Anglistik, Philosophie und bildende Künste studiert. Vor zwei Jahren hat sie den Magister in Sozialer Plastik in Oxford erlangt. Sie arbeitet als Künstlerin und Dozentin für Kunstgeschichte an verschiedenen Kunsthochschulen. Sie wird in Hamburg ihr Projekt „Die Suche nach dem wahren Selbst“ vorstellen. Man kann dieses Werk entweder als Zuschauer oder Teilnehmer mitmachen. Auch ihr „Verzeichnis der Dankbarkeit“ wird zu sehen sein.
Ihre Arbeit fußt auf der Disziplin der „sozialen Plastik“ (Beuys). Diese Kunstform zielt darauf, die tiefen Fragen unserer Existenz zu durchwärmen und beleuchten. Alles, was in der Menschenwelt vorgeht, sowohl schöpferisch, wie auch destruktiv, wird durch den Willen von Menschen bewirkt. Ziel der Bemühung ist es, die Faktoren zu erkunden, durch die jeder Einzelne zu seinem wahren Selbst Zugang finden kann – jenem Selbst, das in sich so sicher geworden ist, dass es sich im Dienst des Guten verschenken kann. www.becomingaself.org
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